Hallesche private Krankenversicherung im Test mit schwankenden Ergebnissen

Die Hallesche private Krankenversicherung bietet seit vielen Jahren ein starkes Paket an Versicherungsleistungen an, welches mal mehr, mal weniger gut in PKV Tests punktet. Interessierte sollten daher die Tarife des Anbieters gut überprüfen und diese gegebenenfalls anderen Angeboten gegenüberstellen.

Hallesche im Test: Private Krankenversicherung mit Tops und Flops

Im private Krankenversicherung Test 2016 des Handelsblattes ließ das Unternehmen von der Ratingagentur Franke und Bornberg verschiedene Leistungspakte von unterschiedlichen privaten Krankenversicherern miteinander vergleichen. Abhängig davon, wie umfassend der Versicherungsschutz für Privatversicherte ist, ordneten die Tester die Angebote in eine von drei Kategorien (Grund, Standard, Top). Zudem wurden die besten Tarife für Beamte gekürt. Für die Hallesche ist der Test eine Achterbahnfahrt. Denn während „Primo Bonus Z, Jokerflex“ beim Grundschutz mit gut und „NK Bonus“ beim Topschutz sogar mit sehr gut bewertet werden, reicht es für „Primo Bonus Z plus, Jokerflex“ (Standardschutz) sowie „Primo B.30, Primo B.120, BEa.50, CG.230, CG.320, CSD“ (Beamte) nur für eine ausreichende Bewertung.

Sie interessieren sich für die private Krankenversicherung? Dann sollten Sie sich zunächst darüber Gedanken machen, wie umfassend ihr Versicherungsschutz ausfallen soll. Denn in der Regel gilt: Je mehr Leistungen Sie sich wünschen, desto mehr müssen Sie dafür zahlen. Zudem ist es wichtig, mehr als nur ein Angebot in Betracht zu ziehen.

PKV Test von Finanztest für Hallesche 2014

Beim privaten Krankenversicherung Test der zur Stiftung Warentest gehörenden Verbraucherzeitschrift Finanztest (Ausgabe 5/2014) verlief es für Hallesche insgesamt nicht besser. Denn der Tarif „NK“, der Angestellten und Selbstständigen offensteht, erzielt in der Untersuchung ein befriedigendes Ergebnis. In der Kategorie Angestellte wurde die Hallesche demnach mit der Note 2,8, in der Kategorie Selbstständige mit 3,0 bewertet.

Die Hallesche bietet laut den Testern zwar ein hohes Leistungsniveau. Allerdings müssen Versicherte bei der Halleschen für den Versicherungsschutz mehr bezahlen als bei anderen Anbietern. Da beim Test die Höhe der Prämien sehr stark gewertet wurde, kann sich die Hallesche somit nur im Mittelfeld positionieren.

Die starken Leistungspakete der Halleschen

Die Hallesche bietet mit den Tarifen „Primo“, „KS“ und „NK“ ihren Kunden verschieden leistungsstarke private Krankenversicherungen als Vollversicherung an. „Primo“ beinhaltet einen preisgünstigen Einsteiger-Tarif und ist für Existenzgründer, Selbstständige und Angestellte ausgerichtet, die auf einen niedrigen Beitragssatz großen Wert legen. Der Tarif bietet beispielsweise 75 Prozent Kostenerstattung bei Zahnersatz, Heilpraktiker und Psychotherapie. Die Höhe des Selbstbehalts variiert je nach Wahl zwischen 300 Euro 1.200 Euro.

Darüber hinaus bietet „Primo Bonus Z“ eine monatliche Rückerstattung von 30 Euro. Damit belohnt der Versicherer gesundheits- und kostenbewusstes Verhalten. Selbst bei Eintreten eines Leistungsfalles bleibt der Bonus erhalten; die Rechnungen werden damit verrechnet.

Komfortschutz sichern sich Interessierte mit dem Angebot „KS“. Psychotherapie wird bereits zu 80 Prozent gezahlt, Hilfsmittel werden zu 100 Prozent erstattet. Auch hier bietet Hallesche mit „KS Bonus“ eine Prämie, die jedoch 60 Euro statt 30 Euro pro Monat beträgt.

Der Tarif „NK“ ist der Versicherungsschutz mit Top-Leistungen der Halleschen. Er bietet Ihnen unter anderem Chefarztbehandlung, die Unterbringung im Zwei- oder Einbettzimmer und eine höhere Kostenerstattung bei Zahnersatz als „Primo“. Wie bei „KS Bonus“ ermöglicht der Anbieter mit „NK Bonus“ bei Leistungsfreiheit eine Beitragsrückerstattung von bis 720 Euro im Jahr.

Fakten zur Halleschen PKV

Die Hallesche gibt es bereits seit 1934. Damals wurde sie von der Kaufmännischen Krankenkasse als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit gegründet. Mit der im Jahre 1972 mit dem Unternehmen Alte Leipziger Lebensversicherung eingegangenen Kooperation wurde 1994 die Hallesche Private Krankenversicherung mit dieser zu einem Gleichordnungskonzern mit einem Konzernvorstand. 2015 waren über 622.000 Personen bei der Halleschen versichert, davon rund 234.000 in der privaten Krankenvollversicherung. Seinen Sitz hat der Versicherer in Stuttgart.

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