Private Krankenversicherung für Kinder

Sind beide Elternteile in der privaten Krankenversicherung, müssen auch Kinder über einen privaten Anbieter versichert werden. Dies trifft unter bestimmten Bedingungen auch dann zu, wenn ein Elternteil in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert ist. Zwar gibt es bei der privaten Krankenversicherung für Kinder keine kostenlose Familienmitversicherung. Allerdings genießen die Kleinen auch weitaus mehr Leistungen.

Unter welchen Bedingungen wird ein Kind privat krankenversichert?

Sind beide Elternteile in der PKV, dann müssen auch die Kinder einen eigenen Versicherungsvertrag bei der privaten Krankenversicherung erhalten. Eine Versicherung in der gesetzlichen Krankenkasse ist nur dann möglich, wenn ein Elternteil gesetzlich versichert ist und das privat versicherte Elternteil nicht mehr als der Partner verdient bzw. das Einkommen nicht über der Versicherungspflichtgrenze von derzeit 57.600 Euro brutto jährlich (Stand 2017) liegt. Eltern, die die freie Auswahl für ihr Kind haben, sollten genau abwägen, ob ihnen die Kostenersparnis durch die Mitversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse wichtiger ist oder die oftmals verbesserten Leistungen in der privaten Krankenversicherung.

Was ist bei einem Neugeborenen zu beachten?

Wenn Sie ein Baby erwarten, stellt sich natürlich auch die Frage, wie dieses versichert werden soll. Privat versicherte Eltern können ihr Baby bei dem Versicherer versichern, bei dem sie seit mindestens drei Monaten selbst versichert sind. Eine private Krankenversicherung des Kindes bei einer anderen Versicherungsgesellschaft ist also nicht möglich. Wenn das Kind im gleichen Tarif oder einer gleichwertigen Police wie das versicherte Elternteil versichert werden soll, ist keine Gesundheitsprüfung notwendig. Entscheiden Sie sich hingegen für einen verbesserten Versicherungsschutz, dann wird der Versicherer eine Risikoprüfung verlangen.

Das Kind wird jedoch nicht automatisch versichert. Schließlich obliegt es nicht selten den Eltern zu entscheiden, bei welchem ihrer Anbieter die private Krankenversicherung für das Kind abgeschlossen werden soll. Der Versicherungsantrag muss innerhalb von zwei Monaten nach der Geburt beim Versicherer eingehen – der Krankenversicherungsschutz gilt dann auch rückwirkend.

Versicherungsbeiträge für die PKV für Kinder

Während die Mitversicherung von Kindern bei der gesetzlichen Krankenversicherung kostenfrei ist, müssen bei der privaten Krankenversicherung extra Beiträge für das Kind gezahlt werden. Dies hat vor allem dann starke finanzielle Auswirkungen, wenn gleich mehrere Kinder versichert werden müssen. Allerdings profitieren Arbeitnehmer unter Umständen wie bei ihrem eigenen Versicherungsbeitrag auch für die Versicherung des Kindes vom Arbeitgeberzuschuss. Denn liegt der Zuschuss für ihren eigenen Vertrag unter der gültigen Höchstgrenze (2017: 317,55 Euro), schießt der Arbeitgeber auch etwas für die Prämie des Kindes hinzu.

Aufwendungen für die Krankenversicherungsbeiträge des eigenen Kindes lassen sich zudem auch steuerlich ansetzen. Wer dies bei der Steuererklärung vergisst, dem entgehen unter Umständen zusätzliche Rückerstattungen.

Leistungen bei der privaten Krankenversicherung für Kinder

Wenn der Versicherungsvertrag für das Kind abgeschlossen wird, sollte überprüft werden, ob alle wichtigen Leistungen abgedeckt werden. Viele Kinder benötigen beispielsweise im Schulalter eine Zahnspange. Auf kieferorthopädische Leistungen achten Erwachsene bei der Auswahl ihres Tarifs hingegen in der Regel nicht. Besonders dann, wenn ein Neugeborenes nicht beim bisherigen Versicherer mitversichert werden soll, sondern die Eltern selbst gerade auf der Suche nach einem Anbieter sind, weil sie erstmals in die private Krankenversicherung wechseln wollen, ist daher ein genauer Leistungsvergleich der verschiedenen Tarife angebracht.

Private Krankenversicherung: Wann endet die Versicherung für das Kind?

Wenn das Kind älter wird und eine versicherungspflichtige Ausbildung bzw. Arbeit annimmt, muss es sich in der gesetzlichen Krankenkasse versichern. Allerdings besteht in manchen Fällen die Möglichkeit, sich über eine Anwartschaft die Wiederversicherung beim bisherigen Anbieter zu sichern. Der Vorteil einer Anwartschaft: Es wird keine neue Risikobewertung in Form von Gesundheitsfragen durchgeführt.

Anders liegt der Fall, wenn Ihr Kind ein Studium aufnimmt. Dann wird es zwar auch wieder versicherungspflichtig. Als Student ist es allerdings problemlos möglich, sich von der Versicherungspflicht befreien zu lassen. Eine private Krankenversicherung ist für Studenten auch unabhängig vom Einkommen eine Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung.

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